Beckenboden / Rückbildung

Der Beckenboden schließt das knöcherne Becken nach unten ab. Er erstreckt sich zwischen Schambein, Kreuzbein und den beiden Sitzbeinhöckern. Ein dreischichtiges Muskelsystem ist für die Stütze von Blase, Gebärmutter und Enddarm verantwortlich: es muss Harn und Stuhl zurückhalten aber auch willkürlich loslassen (=öffnen) können.

Gerade bei der Geburt ist das Öffnen besonders wichtig. Ist der Beckenboden zu schwach, kommt es zu Blasenschwäche (Harninkontinenz), Senkung von Blase und Gebärmutter, Scheidenvorfall, Kreuzschmerzen und vieles mehr.

Ein ganzheitliches Beckenbodentraining trainiert nicht nur die Muskeln um die Scheide (wie es zum Beispiel bei der "Liftübung" der Fall ist), sondern bezieht den ganzen Körper mit ein und stellt Kraft, Stabilität und Elastizität wieder her. Die Übungen sollte frau/man in den Alltag einbauen, aber auch in jedes andere Training (Yoga, Gymnastik, Fitnesscenter, Joggen,....).
Wichtig ist es, die Disziplin aufzubringen, täglich die Muskeln des Beckenbodens mindestens zwei Mal 15 Minuten lang zu stärken, bevor man mit einem herkömmlichen Fitnessprogramm, z.B. für die Bauchmuskulatur, beginnt. Dann stellt sich der Erfolg sicher ein und es kommt zur Heilung oder zumindest zur Linderung der Beckenbodenschwäche und zu einer aufrechten, anatomisch guten Haltung ohne Anstrengung.

Kontakt und Beratung

Gaby Adam, Tel. 0664/61 08 302
Kurse, siehe Veranstaltungskalender.

Empfehlenswerte Literatur

"Tiger Feeling® garantiert! "
Benita Cantieni
erschienen im Verlag Gesundheit

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