Schreikinder - starke Emotionen
Vom ersten Tag an wird ein Baby mit einer über
wältigenden Anzahl von Sinneseindrücken konfrontiert.
Um mit diesen neuen Erfahrungen fertig zu werden, bedarf es der Ausreifung seiner Fähigkeit sich der Umwelt zuzwenden und bei drohender Überforderung wieder abzuwenden.
Meistens braucht es dabei etwas Unterstützung durch die Eltern. Manche Neugeborene reagieren überempfindlich auf taktile, visuelle oder akustische Reize und versuchen mit Schreien die Hochspannung, in der sie sich befinden, zu bewältigen.
Wenn ein Baby sich trotz aller Bemühungen schlecht trösten läßt und über Wochen anhaltend schreit, führt das bei Eltern fast unweigerlich zu Überforderung und Frustration. Vorwurfsvolle Blicke aus der Umgebung und wohlmeinende Ratschläge von anderen machen alles nur noch schlimmer - und läßt das Vertrauen in die eigenen elterlichen Fähigkeiten sinken.
Wir möchten Eltern helfen, das Verhalten ihres Babys besser verstehen zu können und sie dabei unterstützen ihre Vorstellungen von Familie leben zu können.
Da sich gerade in den ersten Wochen der Rhythmus zwischen Trink-, Schlaf- und Wachphasen erst entwickeln entwickeln muß, besteht auch die Möglichkeit zu Ihnen nach Hause zu kommen - der Alltag mit einem schreibenden Baby ist Stress genug!
Babycareambulanz
Beratung und Therapie für Eltern und Babys bei Schrei und Schlafproblematik, Ernährungsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen der Mütter nach der Geburt
Kontakt
Gottfried von Preyer`sches Kinderspital 1100 Wien, Schrankenberggasse 31
Tel: 01/60 113 24 22 oder 3907 Mo-Fr 8-16 Uhr, tel. Anmeldung nötig
Säuglingspsychosomatik mit Schreiambulanz
1160 Wien, KK Glanzing/Wilhelminenspital, Montleartstr. 27
Schreiambulanz 01/49150-2912 Mo-Fr 8-14 Uhr
Station 0-24 Uhr o1/49150-2920
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